Bildbänder bewahren

Am Freitag fand ein internationaler Workshop statt, zu dem wir Archivar:innen aus ganz Europa an die Goethe-Universität in Frankfurt am Main eingeladen haben. Gemeinsam mit Expert:innen aus dem Vereinigten Königreich, Deutschland, der Schweiz und der Ukraine diskutierten wir zentrale Themen des archivarischen Umgangs mit Filmstrips: Metadaten, Konservierung und Digitalisierung. Unser Ziel: archivarische Best Practices entwickeln, um dieses fast vergessene audiovisuelle Medium wieder sichtbarer und besser zugänglich zu machen – damit es künftig entdeckt, erforscht und genutzt werden kann.

Die lebendigen Diskussionen haben gezeigt, dass Filmstrips ein komplexes Archivobjekt sind, das uns dazu zwingt, ganz grundsätzlich über das Medienarchiv und seine blinden Flecken nachzudenken. Mit dabei waren unsere Partner vom Deutschen Filminstitut & Filmmuseum, dem Museum of English Rural Life, dem National Library of Scotland sowie Scan2Screen sowie Vertreter vom British Film Institute, vom Bill Douglas Cinema Museum, vom Deutsche Historischen Museum, von der Deutschen Kinemathek, vom Dovzhenko Centres, vom Imperial War Museum, vom Jörn Napp Bildbandarchiv, vom Museum für Kommunikation Bern und von den National Archives.

Wir werden die Ergebnisse aus diesen gemeinsamen Diskussionen im kommenden Jahr veröffentlichen.